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Sonntag, 23. Oktober 2011

RIP Marco Simoncelli

Marco Simoncelli hat den schweren Unfall beim Grand Prix von Malaysia nicht überlebt - Der Italiener wurde 24 Jahre alt

Marco Simoncelli
Marco Simoncelli ist an den Folgen des schweren Unfalls verstorben

Der Grand Prix von Malaysia wurde von einem schweren Unfall von Marco Simoncelli überschattet. Der Italiener stürzte in der zweiten Runde. Colin Edwards und Valentino Rossi konnten nicht mehr ausweichen und kollidierten mit Simoncelli. Der Gresini-Pilot wurde sofort ins Medical Center gebracht, wo sich die Ärzte um ihn kümmerten. Um 16:56 Uhr Ortszeit verloren sie den Kampf um sein Leben. Marco Simoncelli starb an den Folgen des Unfalles. Er wurde 24 Jahre alt.

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Montag, 17. Oktober 2011

RIP Dan Wheldon

Das IndyCar-Saisonfinale von Las Vegas fordert ein Todesopfer: Dan Wheldon erlag am Sonntagabend nach einem Horrorcrash seinen Verletzungen

Dan Wheldon
Der 33-jährige Dan Wheldon starb am Sonntagabend in Las Vegas

Das schlimmstmögliche Szenario ist tatsächlich Realität geworden. IndyCar-Chef Randy Bernard gab vor wenigen Minuten in Las Vegas bekannt, dass Dan Wheldon bei dem Horrorcrash in Runde zwölf ums Leben gekommen ist. "Die IndyCar-Serie muss leider bekannt geben, dass Dan Wheldon von uns gegangen ist", sagte Bernard wörtlich.

Bei seinem Unfall in Turn 2 erlitt Wheldon "tödliche Verletzungen", führte der IndyCar-Boss mit tränenerstickter Stimme weiter aus. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei seiner Familie. Das Rennen ist abgebrochen, in Kürze werden die Piloten fünf Runden zu seinen Ehren drehen."

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Mittwoch, 17. August 2011

DC SHOES: KEN BLOCK'S GYMKHANA FOUR

DC and Ken Block present Gymkhana FOUR: The Hollywood Megamercial.
GYM4 surpasses the high-production style of Gymkhana TWO with even more spectacular effects shot in the backlots of Universal Studios, California.
Filmed over the course of five days, director Ben Conrad
(Zombieland and 30 Seconds or Less) and his team at Logan deliver a Hollywood caliber production complete with pyrotechnics, massive stunts and a series of unbelievable tricks.
Featuring robotic sharks, deranged zombies, and a hilarious cameo by the Epic Meal Time guys, Ken Block and his Hybrid FunctionHoon Vehicle (H.F.H.V.) bring the magic of Hollywood and gymkhana together.


Mittwoch, 13. Juli 2011

[RIP] Georg Plasa



Erneut wird die Berg-Europameisterschaft (EBM) von einem tragischen Todesfall erschüttert: Der Deutsche Georg Plasa, der beim Trierer Bergrennen im Juni noch den Streckenrekord für Tourenwagen verbessert hatte, ist am Sonntag bei einem EBM-Rennen in Italien ums Leben gekommen.
Rieti/Italien. Es passierte rund einen Kilometer vor dem Ziel. Nach einer langen Tempo-Geraden rast der BMW-Pilot Georg Plasa beim italienischen EBM-Rennen "Coppa Carotti" in Rieti bei Rom wohl mit über Tempo 200 in eine Felswand. Das Fahrzeug wird beim Aufprall völlig zerstört, Plasa wird noch lebend aus dem mit einem 570 PS starken Formel-1-Motor angetriebenen Fahrzeug geborgen.
Obwohl Sanitäter sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, stirbt der 51-Jährige vom Tegernsee im Rettungshubschrauber auf dem Weg in die Gemelli-Klinik in Rom. Das Fahrzeug wurde von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt, die Unfallursache ist völlig unklar.

Defekt mögliche Ursache

Experten sowie Fahrer vor Ort in Italien gehen von einem Fahrfehler aus, möglicherweise soll Plasa zwei Kurven auf der über 15 Kilometer langen Strecke verwechselt haben - an der Unfallstelle gab es fast keine Bremsspuren. Diese Theorie wiegelt Fausto Bormolini, italienischer EBM-Routinier, allerdings ab: "Georg ist ein so erfahrener Pilot. Ich glaube nicht, dass ihm ein solch gravierender Fehler unterläuft", sagte er italienischen Medien. Eher glaubt er an einen technischen Defekt am BMW, den Plasa größtenteils in Eigenregie innerhalb von zwei Jahren für rund eine halbe Million Euro aufgebaut hatte - vor allem mit Teilen aus der Formel 1. Nach dem tödlichen Unfall wurde das Rennen sofort abgebrochen.
Der erfahrene Bayer - mehrfacher Sieger des Europa-Berg-Cups und Deutscher Bergmeister - lag vor dem Rennen in Italien mit seinem neuen BMW auf Rang drei in der EBM-Wertung. Beim Trierer Bergrennen Anfang Juni hatte er den Streckenrekord für Tourenwagen um unglaubliche drei Sekunden auf 1:38.783 Minuten verbessert - und war trotz des Gesamtsiegs des Schweizers Marcel Steiner der gefeierte Star. Alle Fans bewunderten im Fahrerlager den "bayerischen Muskelprotz", waren begeistert von der Fahrleistung Plasas sowie von der Technik, der Optik und dem Sound des BMW.
Die europäische Bergrenn-Szene ist geschockt. "Wir trauern um einen aufrichtigen und weltoffenen Sportsmann, der für den Bergrennsport gelebt hat", heißt es auf der Internetseite des Racing Teams Trier, dem Veranstalter des Trierer Bergrennens.

Bisher kein Unglück in Trier

"Es ist unfassbar, wir alle haben einen guten Freund auf tragische Weise verloren", sagte Europameister Simone Faggioli, der in der auf Plasa folgenden Startgruppe in Rieti antreten sollte: "Als Georgs Fahrzeug in Polizeibegleitung von der Strecke gebracht wurde, wusste ich, was passiert war", meinte der Italiener. "Es gibt keine Worte dafür", heißt es von Plasas Team aus jungen Ingenieuren auf dessen Internetseite.
Vor nur zehn Monaten war der frühere Europameister und Ex-Streckenrekordhalter in Trier, Lionel Regal aus Frankreich, beim EBM-Rennen in St. Ursanne (Schweiz) tödlich verunglückt. In 40 Jahren Trierer Bergrennen hat es auf der Kreisstraße 82 zwischen Fell und Thomm noch keinen schlimmeren Unfall mit Schwerverletzten, geschweige denn Toten gegeben. Doch wie sagte schon Rennleiter Hans Willwert im TV-Interview vor dem diesjährigen Rennen: "Wir hatten immer Glück gehabt."

Quelle